Freie Wählergemeinschaft Bürger-Bündnis Minden BBM e.V.
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Aktuelles

Pressemeldungen

24. März 2026

Besuch der OWL-IT in Lemgo

Wir haben die OWL-IT in Lemgo besucht, den zweitgrößten IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung in NRW und Partner für die digitale Transformation. Beide Geschäftsleiter Matthias Stoller und Silvio Große sowie Rainmund Ruffing, Torsten Fisahn und Bettina Hoven nahmen sich viel Zeit am 24.03.26 für den Austausch mit unserer FDP-BBM-Fraktion aus Minden. Vielen Dank für die interessanten Einblicke in die Geschäftsbereiche, Aufgaben und Projekte der OWL-IT und den sehr interessanten Dialog.
 

27. Mai 2025

FWG Mühlenkreis geht mit Top-Team in die Kommunalwahl 2025

Die Freie Wählergemeinschaft FWG Mühlenkreis hat am Freitag, den 23.05.25 ihre Kandidatinnen und Kandidaten im Rahmen der Delegierten-/Mitglieder- und Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl am 14. September 2025 für die 30 Kreiswahlbezirke einstimmig bestätigt.

15. April 2025

Bürger-Bündnis Minden bestätigt Bürgermeister-Kandidatin Claudia Herziger-Möhlmann einstimmig 

Die Freie Wählergemeinschaft Bürger-Bündnis Minden hat am Freitag, den 04.04.25 seine Bürgermeister-Kandidatin Claudia Herziger-Möhlmann im Rahmen der Mitglieder- und Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl am 14. September 2025 einstimmig bestätigt.

Rat am 12.02.2026 / Top 10 Haushaltssatzung 2026

Statement der FDP-BBM-Fraktion zum Haushalt 2026

Der Haushaltsplan 2026 sieht bei einen Gesamtetat von rd. 370 Mio. € und Kreditaufnahmen in Höhe von 46,3 Mio. € ein Defizit in Höhe von ca. - 25 Mio. € vor, das aus der Ausgleichsrücklage gedeckt werden und den Haushalt ausgleichen soll.  

Die Mittelfristplanung der Stadt Minden 2026 bis 2029 weist ebenfalls hohe Defizite von durchschnittlich - 28 Mio. € p.a. auf, insgesamt ca. - 113 Mio. €, in der Folge wird die Ausgleichsrücklage bis 2028 verzehrt. Sie dient eigentlich als Puffer um Jahresfehlbeträge auszugleichen und nicht zur Deckung struktureller Defizite. Die Folgekosten durch die Neubau-Entscheidungen der Mühlenkreiskliniken, die uns über die Kreisumlage zusätzlich belasten werden, sind in der Planung noch gar nicht berücksichtigt! 2029 ist ein fiktiver Haushaltsausgleich nicht mehr möglich. Die drohende Überschuldung und pflichtige Haushaltssicherung müssen wir vermeiden!

Die Verschuldung der Stadt Minden steigt von ca. 150 Mio. € (2025) auf ca. 320 Mio. € (2029) um über 110%. Das erhöht die Zinslast auch für folgende Generationen.

195 Mio. € Transferaufwendungen machen 53% unseres Haushaltes aus. Davon fließen über 90 Mio. € als Umlagebeitrag jährlich an den Kreis – mehr als unser Gewerbesteueraufkommen!

Mit den aktuellen Konsolidierungsmaßnahmen – sie sind ein Tropfen auf den heißen Stein - gelingt es, die pflichtige Haushaltssicherung vorerst zu vermeiden. Uns reicht das nicht. Die FDP-BBM-Fraktion spricht sich für eine verstärkte und konsequente Fortsetzung des Sanierungsprozesses aus, für eine permanente Priorisierung der Aufgaben und Investitionen, für Standardabsenkungen und Streichung von Aufgaben, da wo es rechtlich möglich ist. Die Möglichkeiten des globalen Minderaufwands sind voll auszuschöpfen. 

Prüfauftrag: Wir bitten die Verwaltung um Prüfung, Bericht und Umsetzung eines höheren globalen Minderaufwands von bis zu 2% für die Jahre 2027ff.

Die chronische Unterfinanzierung der Kommunen in NRW werden wir aus eigener Kraft nicht auffangen können. Insgesamt müssen wir jedoch unsere Aufwendungen soweit wie möglich senken, Bereiche mit hohen Betriebskostenzuschüssen (ÖPNV, Musikschule, etc.) kritisch hinterfragen und mittelfristig besser aufstellen.

Positiv am Haushaltsplan 2026 ist die Tatsache, dass vorerst keine Kassenkredite notwendig sind und die Steuersätze in 2026 für die Bürger, Wirtschaft und das Gewerbe stabil bleiben.

Dem Rahmenplan 2025 bis 2033 für die Hochbauprojekte der Gebäudewirtschaft mit Investitionen in Höhe von 213 Mio. € - zum größten Teil für Schulbaumaßnahmen – sowie der dafür erforderlichen Mehrstelle im Hochbau stimmen wir zu. Wir fordern mehr Baumaßnahmen extern von der freien Wirtschaft, auf Erbpacht und als Mietkauf-Modelle ausführen zu lassen. Ein Beispiel: Das Parkhaus am Klinikum mit 987 Stellplätzen wurde von der Fa. Goldbeck für 8 Mio. € gebaut für ca. € 8000 pro Stellplatz. Sie wollen das Parkhaus am Marienwall mit 225 Stellplätzen für 5,7 Mio. € bauen. Das wäre mit über € 25.000 pro Stellplatz dreimal so teuer! 

Lassen Sie das Parkhaus mit 400 Stellplätzen von der Wirtschaft bauen und wir haben einen sinnvollen Ersatz und Reserven für den Entfall der Parkplätze an der Schlagde. 

Die Umgestaltung der Schlagde und den Wegfall aller strategisch wichtigen Parkplätze für den Handel sehen wir sehr kritisch.

Wir freuen uns, dass die Kuhlenkamp-Förderschule ab 2027 nun endlich saniert wird. Wir stimmen der Sanierung des Rathauses (3. Bauabschnitt für 12, 6 Mio. €, 2027-2029) und dem Neubau am Standort des ehem. Sparkassengebäudes (18,3 Mio. €, 2029-2031) und damit der Reduzierung auf nur noch zwei Rathausstandorte zu. 

Für alle Investitionen sollte immer eine Folgekostenbetrachtung durchgeführt und im Haushalt abgebildet werden.

Die konsequente Digitalisierung und vom Rat beauftragte Prozessoptimierung der Verwaltung müssen allerdings zügiger dazu führen, dass insgesamt weniger Arbeitsplätze erforderlich sind und deutlich mehr Desk-Sharing- und Homeoffice-Arbeit möglich ist. 

Dem SBM-Wirtschaftsplan 2026 stimmen wir zu. Den Substanzverzehr im Straßenbau sehen wir ebenfalls kritisch. 50 km Straßen sind zu sanieren, die dafür notwendigen zusätzlichen zwei Baukolonnen wurden nicht eingeplant. Wir erwarten seitens der SBM einen wirtschaftlich begründeten Antrag zur Erhöhung der Eigenleistung im Straßenbau. 

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland wird nach 3 Rezessionsjahren für 2026 mit nur 1% und für 2027 mit 1,3% prognostiziert. Es ist größtenteils schuldenfinanziert und nicht nachhaltig. Auch Mindens Haushaltsplan sollte dieses sehr moderate Wachstum insbesondere bei der Planung der Gewerbesteuereinnahmen berücksichtigen und nicht von Wachstumsraten von 2 bis 3% p.a. bis 2029 ausgehen.

Um unsere Wirtschaft vor Ort zu stärken sollten wir uns am IHK-Mindenplan (Dez. 2024) orientieren, den Gewerbesteuersatz mittelfristig möglichst stabil halten und bürokratische Hürden abbauen. Der soziale Frieden hängt weitestgehend von einer gut laufenden Wirtschaft ab. 

Die FPD-BBM-Fraktion beantragt die separate Abstimmung der Punkte a) bis c) der Vorlage 9/2026 1. Ergänzung und wird der eingebrachten Haushaltssatzung 2026 

- im Punkt a) Haushaltsplan 2026 bis 2029 nicht zustimmen, denn sie lässt nicht den notwendigen Mut für Einsparungen erkennen und führt uns gesichert in die pflichtige Haushaltssicherung!

- im Punkt b) Freiwilliges HSK 2026 bis 2029 zustimmen - allerdings unter der Voraus-setzung die Steuersätze (Grundsteuer B und Gewerbesteuer) auch zukünftig nicht zu erhöhen, sondern alternative Sanierungsmaßnahmen festzulegen und die Sanierungsan-strengungen insgesamt zu forcieren.

- im Punkt c) Stellenplan nicht zustimmen. Der Stellenmehrung für den KOD, sowie der zusätzlichen Stelle in der Gebäudewirtschaft stimmen wir zu. Insgesamt fordern wir die Verwaltung auf, einen sozialverträglichen Null-Mehrstellenplan ohne Stellenaufwuchs vorzulegen.

Wir bedanken uns bei der Verwaltung und den Mitarbeitenden für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und insbesondere bei der Unterstützung zu den Haushaltsberatungen. 

 

Claudia Herziger-Möhlmann

Fraktionsvorsitzende der FDP-BBM-Fraktion
im Rat der Stadt Minden

Wahlkampf 2025

Die Bürgermeisterkandidatin stellt sich vor und steht im Rahmen des Wahlkampfs für Fragen zur Verfügung. Mit einem klaren Blick auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger präsentiert sie ihre Ideen und Visionen für eine lebenswerte Kommune. Sie lädt alle Interessierten ein, mit ihr ins Gespräch zu kommen, um ihre Anliegen und Vorschläge direkt zu teilen. Gemeinsam möchte sie an einer positiven Zukunft für unsere Stadt arbeiten und freut sich auf den Austausch mit Ihnen.

Hier ein paar Eindrücke vom Wahlkampf

Zuschriften

Zuschriften die uns zum Thema Sommerbad erreicht haben

Davor ziehe ich den Hut  schrieb Rolf Kalle.

Sehr geehrter Herr Kalle und MT- Redaktion,

der Brief kommt mir vor wie ein Wahlkampfschreiben und wenn, dann sollte vorher auch gut recherchiert werden bevor er veröffentlich wird.

Ich möchte hiermit einiges richtigstellen.

Nein- nicht im Jahr 2003 wurde das Sommerbad geschlossen, sondern in der laufenden Saison 1999.

Genau am 16.05.2003 wurde es wieder eröffnet unter der Leitung des Betreibervereins Mindener Sommerbad e.V.

Bevor es aber soweit war, gab es endlose Diskussionen über die weitere Nutzung des Geländes des Sommerbades.

Es drohte sogar der komplette Abriss. Viele Ideen wurden vorgetragen und gestritten, sogar der Bau eines Hotels auf dem Gelände war im Gespräch.

Dies alles ging einem auf den Geist und das war der Macher ! Anton Dschida vom BBM -Bürger-Bündnis- Minden e.V., damals war Anton schon

15 Jahre 1. Vorsitzender des Vereins und war so genervt von den Diskussionen, das er allen einen Termin sagt : Im Juni 2002 machen wir das Sommerbad wieder auf!

Er legte darauf hin dem damaligen Eigentümer, der Mindener Bäder GmbH einen Notariellen beglaubigten Kaufvertrag vor und allen Beteiligten viel

die Kinnlade runter und waren sprachlos.

Nun mußte ja endlich etwas passieren und es mußte etwas entschieden werden.

Nach etlichen Verhandlungsstunden stimmten alle Anton Dschida zu seinem Konzept des Betreibervereins zu.

Im Jahr 2002 wurde dann tatsächlich das Bad eröffnet und der Bevölkerung wieder zur Verfügung gestellt.

Im selben Jahr unterzeichnete die Geschäftsführerin der Bäder GmbH (vorherige Betreiber) und Anton Dschida vom BBM den Pachtvertrag mit 23- jähriger 

Laufzeit.

Auf Grund von großer beruflicher Auslastung und Zeitnot schied Anton Dschida Ende 2008 aus und hat den Schlüssel an die heutige Bürgermeisterkandidatin der CDU 

übergeben. Die heutige 1. Vorsitzende macht es dankensweise sehr gut weiter.

Auch damals gab es schon einige Events um das Bad zu finanzieren und zu erhalten wie z.B. im Winter Eröffnung einer Eisbahn, Filmnächte, Open Air,

die Stichlinge traten auf und natürlich Sponsorensuche.

Lieber Herr Kalle, ohne dieser Vorgeschichte und das Durchsetzungsvermögen von Herrn Anton Dschida, würde es das heutige  Sommerbad gar nicht mehr geben.

Dieses sollte den Bürgern einmal gesagt und richtig gestellt werden und wenn Sie schon den Hut ziehen wollen, dann bitte auch für Herrn Dschida und

allen beteiligten Personen die ehrenamtlich für das gelingen des Sommerbades kämpfen.

Mit freundlichen Grüßen

Philipp Ortmann


 

zur Klarstellung: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das Mindener Sommerbad wurde nicht von Frau Kosiek gerettet, sondern von Anton Dschida, Vorsitzender des Bürger-Bündnis Minden e. V..
Er legte 2001 ein notarielles Kaufangebot vor, erkämpfte 2002 die Wiedereröffnung und sicherte das Bad mit einem 23-jährigen Pachtvertrag.
Ohne seinen Einsatz gäbe es das Sommerbad heute nicht. Frau Kosiek war zwar im Förderverein aber gerettet, bzw. für die Rettung gesorgt, hat definitiv Herr Dschida

Mit freundlichen Grüßen
Monika Goldbecker

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